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Ein Wochenende in der Natur und die Wasser der Elbauen
Sauli Kemppainen begrüßt uns mit einem herrlich leichten Menü aus Spreewälder Krebsen und Havel-zander, gekrönt vom nur selten wild gefangenen Steinbutt aus der Ostsee. Dazu skizziert uns
Hans von Trotha die Epochen der Gartengeschichte und schildert farbenreich, wie jede Zeit sich
ihr Paradies vorgestellt und die Natur nach ihren Vorstellungen gestaltet hat.
Samstag spazieren wir mit Dr. Thomas Weiss, Direktor und Vorstand der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz, durch den Wörlitzer Forst. Hier schuf sich Fürst Franz ein kleines Refugium – heute Ruine und romantischer Fleck für das erste Glas Champagne Roederer. Mit dem Floß geht es die Elbe hinauf zur Eiche auf der Rosenwiesche, darum herum die Mittagstafel. Truthahn, kleine Wachteln, Zuckerschoten und junge Möhrchen stärken uns für die taxonomische Wanderung durch das Gar-tenreich. Dr. Hans-Helmut Poppendieck erklärt uns die Pflanzensystematik nach Carl von Linné; später erkunden wir mit Uwe Quilitzsch die Räume der Kontemplation: das Gotische Haus.
Am Sonntag dann dreht sich alles um Gemüse. Wir hören die englische Salatkönigin Joy Larkcom, die so gut weiß, einen Nutz- und Kräutergarten zu kultivieren. Von Sauli Kemppainen erfahren wir mehr über die Kunst des Einlegens, bevor zum Abschluss gemeinsam gekocht und gespeist wird – Blumenkohl und knackige Brechbohnen, Poltinger Lamm-krone, poelierte Regenbogenforelle und Kabeljau mit Sommerkräutern, versüßt durch in Riesling eingelegte Pfirsiche. |
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