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Die Eiche: Sinnbild der deutschen Romantik
Mit einem ersten Jagdmenü heißen wir den Herbst willkommen. Wildente und Frischling, Kürbis, Navetten, Nüsse und zartbittere Schokolade begleiten durch den Abend. Hajo von Richthofen, Besitzer einer Sammlung von 700 Eichen, berichtet von seinen Erfahrungen. Hans von Trotha spricht über die deutsche Romantik als Gegenbewegung zur Aufklärung: Religion, Mystik, Natur sind wieder en vogue und Caspar David Friedrich malt die Eiche als Sinnbild der neuen Zeit.
Auch im Gartenreich sind es Bäume, die uns an diesem Samstag besonders interessieren. Das Wörlitzer Schloss und seine Pavillons sind bekannt für ihre Interieurs aus Eiche, Erle, Apfel- und Birnbaum. Mit Uwe Quilitzsch und einem Fachmann des internationalen Antiquitätenhandels finden wir kostbare Kleinmöbel des frühen Klassizismus, Bodenbeläge und Wandtäfelungen, wie sie auch heute wieder modern sind. Das Mittagsmenü führt uns an einen geheimen Ort zu Bran-
denburger Reh und Wildfrüchten, bevor wir mit Baumexperte Günter Diamant den reichen Baum-
bestand im Gartenreich bewundern. Die Blätter schon bunt, der erste kühle Wind in den Kronen.
Sonntag erfahren wir von Günter Diamant mehr über Gehölz im Garten, Pflege und Zucht, Formgebung, Sichtachsen und Baumgruppen. Sauli Kemppainen lässt sich beim Einwecken von Eberesche, Wildquitte & Co. über die Schulter blicken und zu Mittag verströmen auf unserer
Tafel Kapaun mit jungem Wirsing, Topfensoufflé und Zwetschgenbrot ihren Duft. |
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